Paris in One Day

Mein Freund und ich waren vom 16.04. – 17.04. in Paris. Und ja, ihr lest richtig! Wir waren nur etwas über einen Tag dort, wollten aber natürlich trotzdem ALLES sehen.

Paris an einem Tag? Klar! Aber wie gesagt : Planung ist hier das A und O.

Daher haben wir uns ein paar Tage vorher schon mit einer Map bewaffnet und unsere Route komplett durchgeplant. Hätten wir das nicht gemacht, hätten wir wahrscheinlich nicht mal die Hälfte gesehen..

Unser Flieger ging am Samstagmorgen um 06:20.. Puuh also hat der Wecker bei uns schon um 3 Uhr geklingelt. Aber kennt ihr das? Der Wecker klingelt und ihr sitzt plötzlich kerzengerade im Bett und denkt euch AAAAHHH es geht in den Urlaub! Ich bin in solchen Situationen dann sofort immer hellwach. Also schnell anziehen, Zähne putzen und auf zum Airport. Gefrühstückt wurde dann dort, spottbillig für 15€.. Was wir dafür bekommen haben? Zwei kleine Kaffee und zwei Franzbrötchen. Schnapper!

Bevor man übrigens direkt in Paris ankommt, fährt man noch etwas über eine halbe Stunde mit der Bahn in die Stadt rein. Dort angekommen ging es dann mit der Metro weiter. Eigentlich wollten wir uns ein Tagesticket am Schalter kaufen, haben auch das Geld dafür gezahlt, nur wurden wir leider total abgezockt -.-.. Wir standen schon am Automaten und plötzlich kam ein „Landsmann“ an, um uns zu helfen.. Jaja die Tricks kennt man ja schon aus anderen Touri-Städten.. Sie helfen einem und wollen anschließend für die Hilfe dann ein kleines Trinkgeld haben. Doch die Masche war wirklich noch ausgefuchster!! Wir hatten bereits alles eingegeben und wollten nur noch bezahlen, da meinte der gute Mann, dass der Automat nur Kleingeld oder eine Kreditkarte nimmt. Bevor wir überhaupt irgendetwas sagen konnte, stecke SEINE Karte schon im Automaten um den Vorgang abzuwickeln. Danach holte er die Tickets aus dem Automatenfach und übergab sie uns. Naja und er wollte dann natürlich die 14€ in  cash von uns haben. Als wir dann in die Metro eingestiegen sind, habe ich mir mal die Tickets genauer angeschaut und bin fast umgekippt!!! Wir hatten beide kein Tagesticket für 14€ in der Hand, sondern jeweils ein Kurzstreckenticket für 1,30€. Der liebe Helfer hat nämlich gar nicht seinen Pin am Automaten eingegeben, sondern zockt die Touris auf eine echt dreiste Masche ab! Er hatte die Kurzstreckentickets in seiner Tasche, hat so getan als würde er sie aus dem Automaten holen und hat sie uns dann übergeben. Zum Glück haben wir ihm nicht noch Trinkgeld gegeben, weil er eh schon super aufdringlich war. Geärgert haben wir uns trotzdem wahnsinnig! Also Augen auf und lasst euch bloß von niemandem ansprechen oder helfen..! Die Tricks werden wirklich immer schlimmer.

In Paris angekommen ging unser Marathon los. Karte raus und ab die Post! Erster Halt war der Louvre. Da wir so super früh dran waren, hatten wir den gesamten Platz so gut wie für uns alleine. Also peeeerfekt zum Bilder machen.

 

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Anschließend ging es weiter durch den Park in Richtung Riesenrad. Achja habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es an dem Wetter eigentlich nur regnen sollte? Wir hatten also wirklich meeehr als Glück, da wir fast nur Sonne hatten 🙂  und daher stieg unsere Laune auch wieder ordentlich an. Am Riesenrad gab es dann auch erst mal einen Crêpes für uns, so wie sich das in Frankreich nun mal gehört.

Etwas über die Champs-Élysées bummeln, durfte natürlich auch nicht fehlen. Weitere Punkte auf unserer Liste waren dann der Arc de TriompheNotre Dame (welchen wir bei einer Bootstour für 15€ über die Seine gesehen haben. Absolut empfehlenswert) , und der Eifelturm. Dann ging es erst mal zum Einchecken in unser Hotel. Wir haben uns für das 8. Arrondissement entschieden, da dies super zentral zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten liegt. Genau so wie der Name schon vermuten lässt nämlich Cordelia Opera Madeleine , wird dieses Hotel als Romantikhotel bezeichnet und ist mit 116€ die Nacht auch nicht gerade das günstigste. Dennoch ein super niedlich eingerichtetes Hotel mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail! Unser Zimmer war ein Traum von Pink, was meinem Freund besonders gut gefallen hat :D.

Nach einer kurzen Entspannungspause ging es weiter in die Galeries Lafayette. Fußmarsch von unserem Hotel?! Nicht mal 5 Minuten. In dem Moment ist uns aufgefallen, dass wir rund um unserem Hotel nur teure Nachbarn names Gucci, Prada und Louis Vuitton haben. Essen gehen hat sich auch nicht gerade als leicht erwiesen. Erst mal ein Restaurant finden, welches um 17 Uhr geöffnet hat… Horroooor!! Nichts hat auf.. Die Franzosen sitzen alle gemütlich bei einem Glas Wein draußen und wir sterben vor Hunger. Grrr… Nach einer halben Ewigkeit, nämlich knapp einer halben Stunde, haben wir endlich einen kleinen Laden gefunden, der auch etwas zum Essen angeboten hat. Und damit meine ich keinen Front Row Platz, bei dem man einen Burger für 17€ bekommt. Wir haben uns also, völlig erschöpft vom Tag, auf unsere Stühle gesetzt und uns jeweils einen Croque bestellt. Was uns dann gebracht wurde, war der KNALLER!!! Wir bekamen zwei Toastscheiben mit Käse und Schinken und das für knapp 10€ pro „Croque“ unfassbar… Aber immerhin hatten wir nun endlich was im Magen, denn seit dem Crêpes am Morgen gab es nichts mehr.

Anschließend setzen wir uns dann noch in ein anderes Café und gönnten uns noch ein Gläschen Wein, bevor es dann zurück ins Hotel ging und wir innerhalb von 5 Minuten eingeschlafen sind. 😛

Am zweiten Tag suchten wir dann ebenfalls vergebens nach einer Gelegenheit um zu frühstücken.. Gar nicht so einfach irgendwie. In Deutschland findet man an jeder Ecke ein Restaurant, was auch Frühstück anbietet. Hier nicht! Selbst die meisten Bäcker haben an einem Sonntag nicht auf.. Also weiter mit der Sucherei, bis wir ein Café gefunden haben. Hier gab es dann das nächste Schnäppchen und zwar je ein Croissant, einen Kaffee und einen Oragensaft für 10€ pro Person. Nicht gerade günstig und wenn man sich mal genauer umgesehen hat, waren auch nur Touristen dort, die Einheimischen haben lediglich einen Kaffee getrunken, aber nichts gegessen.

Ich kürze das ganze mal ab, denn mein Blogpost wird immer und immer länger, wie ich gerade merke. Uuuups aber wie ihr sehen könnt, man kann auch an einem Tag sehr viel in Paris erleben!

Nach dem Frühstück ging es dann noch zum Sacré-Coeur und ins Künstlerviertel Monmartre, danach ging dann auch schon wieder der Flieger in Richtung Hamburg, wo wir dann auch am späten Nachmittag wieder angekommen sind. Es war ein wirklich wunderschöner Kurztrip und der nächste folgt schon im Mai 🙂 Wohin es geht, verrate ich bald!

 

 

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Hose: Pull&Bear

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23 Kommentare zu „Paris in One Day

  1. Super Idee, warum nicht, wenn man schon mal Zeit dazu hat. Und wenn dann auch noch der Flieger günstig ist..
    Sollte ich auf jeden Fall auch mal in Erwägung ziehen. Danke für die Inspiration 🙂
    Und tolle Handtasche by the way 😉
    Liebe Grüße!

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  2. Was für ein toller Beitrag! Ich möchte auch unbedingt mal nach Paris, aber es ist wirklich sehr teuer…
    Deine Tipps sind wirklich hilfreich und ich werde sie auf jeden Fall berücksichtigen, wenn ich mal dort bin! 🙂
    Vielleicht schaust du ja auch mal bei mir vorbei.☺♥
    Liebe Grüße,
    Laura von lauraskreativecke

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  3. Wirklich schöner Beitrag! Als ich einmal in Paris war, haben wir uns immer die Zutaten besorgt und dann einfach selbst Baguettes belegt. Das war super günstig und lecker, für einen solchen Kurztrip, aber vielleicht zeitlich etwas zu aufwendig.

    Dein Schreibstil ist übrigens Ultra angenehm zu lesen, find ich wirklich top! ^^

    LG – Tobias

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